Victoria
Stimmungswechsel

Und es geht hoch und runter. Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, ob ich vielleicht schwanger bin. Diese Achterbahnfahrt meiner Gefühle macht mich krank. An dem einen Tag bin ich tief betrübt fange an zu heulen - fast wegen allem - und am nächsten Tag bin ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Das hält den Tag oder vielleicht sogar mehrere Tage an und dann kann das Wetter genau wie meine Stimmung wieder eine völlig andere sein.

Das schlimmste an der ganzen Situation ist, dass ich meine agressiven Seiten an den Menschen auslasse, die ich doch eigentlich liebe.

Es tut mir Leid.

Aber ich kann es nicht ändern. Ich habe keine Skills, um einen Schalter umzulegen, um euch nicht zu verletzen. Ich weiß selbst, wie gemein ich sein kann.

Ich verstehe das nicht. Warum spielen meine Hormone Tango in meinem Körper?

Der Schulstress hat sogar eher abgenommen, anstatt zu. Aber vielleicht macht das mir umso sehr Sorge. Es geht auf das Ende zu. Die ersten Bewerbungen sind schon raus und doch werde ich oftmals enttäuscht, weil noch nicht mal ein Bestätigungsschreiben von den Firmen rausgeht. Es ist ja auch so schwer kurz per Mail ein Formschreiben rauszuschicken *ironie*.

Wie dem auch sei. Es wird auf jeden Fall spannend. Ich freue mich auch eherlich gesagt schon auf ein Vorstellungsgespräch (vorausgesetzt ich werde eingeladen...), auch wenn ich bei sowas immer nervös bin.

Aber auf der anderen Seite habe ich auch durch diese Gespräche nichts zu verlieren. Ich gewinne höchstens neue Erfahrungen dazu, gute aber genauso gut schlechte.
21.4.14 15:14


Als meine Träume fliegen lernten...

Ich weiß nicht wo die Zeit hin ist.

Wir haben jetzt schon Ende März und die Schule ging so schnell zu Ende. Irgendwie habe ich meine vierte und letzte (!) Zwischenprüfung auch noch hingebastelt bekommen, so dass ich zumindest das Gefühl habe, durch zu sein - aber Zeit zum Verschnaufen blieb keine.

Kurze Zeit später ist mein Freund für eine Woche verreist und ich habe die Chance ergriffen noch einmal eine Woche in AC zu wohnen, um nicht immer Pendeln zu müssen.

Das war eine entspannende Woche. Auch wenn ich jeden Tag kochen musste. Aber das habe ich gerne in Kauf genommen, um nochmal etwas Abstand von meiner Familie zu bekommen. Wärend ich dort wohnte habe ich meine Frau Nr. 1 ebenfalls mit mir zusammen dort wohnen lassen, ob das mit uns beiden passt, sollten wir tatsächlich im Winter/Frühjahr zusammen ziehen.

Es war passabel. Sie hat ungefähr meine Ordnungshaltung und wenn wir erst mal zwei Zimmer als Rückzugsorte haben, wird das schon irgendwie funktionieren. Nur das Verwöhnprogramm von ihr muss ich noch abgewöhnen - Verwöhnt und Verzogenwurde ich hier genug!

Zudem zeigt dieser Monat noch einen weiteren Erfolg. Ich habe am 08.03.2014 angefangen zu fasten. Natürlich nicht aus religiösen Gründen aber meinem Gewissen und meinem Geldbeutel ist das mit dem Rauchen zu viel geworden.

Ich dachte die rauchfreie Zeit würde mir schwer fallen. Ich dachte "ja, endlich noch einemal eine neue Herausforderung" aber nein - mir fällt das sehr leicht.

Vielleicht liegt das an meiner neuen Umgebung. Ich arbeite jetzt in der Hygiene (im Rahmen meiner Ausbildung) und die Menschen dort sind sehr nett und die Arbeit macht mir Spaß.

Klar wurde ich gefragt, ob ich mit rauchen gehen möchte. Aber wenn man in der 3. Etage ist, überlegt man sich das zweimal, ob man mit runter geht um dann wieder hoch zu gehen.

Ich glaube ich brauche eine körperliche neue Herausforderung. Mir fehlt der Sport auch wenn mein Teufelshund mir immer wieder einredet, dass es noch viel zu kalt und nass draußen ist um Sport zu treiben.

Aber ich brauche das. Auch wenn ich weiter Klausuren (ohne Ende!) schreibe, aber wenn das so weiter geht, gehe ich in dieser trockenen straubigen überbelichteten Luft noch kaputt. Mir fehlt die Natur, mir fehlen die Vögel, mir fehlen die Sonnenstrahlen, auch wenn ich jeden einzigen Strahl würdige, der mir das Gesicht streicht.

Aber meinem Kopf geht es ausgezeichnet gut. Ich habe Beschäftigung gefunden, auch außerhalb der Arbeit. Da ich ein sehr unaufmerksamer akustischer Zuhörer bin, habe ich beschlossen, Hörbücher zu hören. Aber nicht nur irgendwelche Geschichten. Nein, Themen die unseren Staat und unsere ganze Existenz in Frage stellen. Er nennt sich "Marc-Uwe Kling".

Seine Storrys sind sehr strange. Er redet mit einem Känguru. Kein Scherz. Ich hab mich nicht verschrieben. Mit einem KÄNGURU.

Es ist fantastisch und ich muss lachen. Und er stellt Fragen, über die ich mir auch schon Gedanken gemacht habe. Aber er stellt sie auf eine andere Art und Weise. Ihn machen die Fragen nicht fertig. Nein. Er macht es auf eine nachdenkliche aber nicht kopfzerbrechende Art und Weise. Ich liebe ihn und das Känguru.

In letzter Zeit ist mein Fantasypegel gestiegen. Ich habe das Gefühl in den Wahnsinn über zu treten. Aber es ist nicht dieser Wahnsinn, vor dem ich Angst habe. Es ist viel mehr eine Welt, die in meinem Kopf bunt erscheint. Ich habe die Welt noch nie so sehr gesehen und gefühlt wie ich es momentan tue. Jeder Tag ist ein guter Tag auch wenn es manchmal schwer ist, dass zu glauben.

Ich glaube es hat eine Entwicklung statt gefunden. Ich bin stark geworden. Ich fühle mich stark. Ich lass bei jedem Film mitlerweile Emotionen raus - ja ich weine wie ein Schlosshund bei Filmen, in denen jemand stirbt. Ich kann mich in die Situation hinein versetzen und es tut gut, manchmal einfach loszuheulen.

Es ist ein befreiendes Gefühl. Auch wenn es nur gestellte Sachen sind. Aber sie machen mich Glücklich, sie füllen meinen Kopf. Es ist, als könnte ich mich selbst wieder fühlen. Klar, auch bluten, aber das Gefühl ist unglaublich erstrebenswert.

Und es war einfach da. Nach meiner Winterdepression sehe ich endlich wieder Hoffnung in mir auflammen. Ich kann alles erreichen, wenn ich nur fest genug daran glaube und arbeite. Ich habe ein Ziel, ich habe einen Wunsch.

Ich habe viele Wünsche, ich habe viele Pläne. Ich glaube, dass das wichtig ist, auch wenn es nur eine ganz banale Sache ist. Nach Vorne gucken lautet die Devise. Nicht nach hinten. Ich baue mir ein Fundament, neben den Trümmern. Wer sagt das ich auf die Trümmer bauen muss. Ich habe es so lange versucht und es hat nicht geklappt.

Aber der Gedanke fehlte, dass ich frei bin, dass ich da hin bauen kann, wo ich das gerne möchte. Ich bin ein feier Mensch und nur als freier Mensch möchte ich leben, möchte ich träumen, möchte ich sehen ...

Wenn Träume fliegen lernen...

(Klasse Film, aber er passt auch zu meiner derzeitigen Situation)
25.3.14 21:55


Es waren nicht mal zwei Tage Schule und ich war Maßlos überfordert. Auch wenn ich das ein oder andere in den Ferien gemacht habe, das ist einfach zu viel ...
14.1.14 23:34


Es waren nicht mal zwei Tage Schule und ich war Maßlos überfordert. Auch wenn ich das ein oder andere in den Ferien gemacht habe, das ist einfach zu viel ...
14.1.14 23:33


Immer wieder etwas Neues -.-

Heute ist der letzte Ferientag und ich bin froh, dass ab Morgen wieder ein halbwegs geregelter Tagesablauf erfolgt.

Die letzten Tage waren einfach nur schrecklich. Ich habe die letzten Nächte so gut wie gar nicht geschlafen, weil ich von Juckattacken wach gehalten wurden.

Das Kuriose an der ganzen Sache ist aber, dass man rein gar nichts sieht. Kein Ausschlag, keine Rötung - einfach nichts ...

Und es juckt am ganzen Körper. Am meisten sind aber die Beine und Dekoltee/Schultern betroffen. Ich habe schonmal auf trockene Haut getippt - aber einreiben hilft auch nicht viel.

Haarshampoo, Badeschaum, Haarfärbemittel, Waschmittel, Ernährung ... ich bin schon alles durchgegangen, aber es ist nichts Neues in meinem Leben, was diese Allergie ausgelöst haben könnte -.- ich hoffe, dass das so schnell wieder weg geht, wie es gekommen ist.

Aber man siehe: das ist mein Start in 2014 ...
5.1.14 19:21


Empörendes Frühstück

Wieso finde ich jeden Tag auf ein Neues heraus, dass ich kaputt bin, dass ich nicht richtig funktioniere?

Mein Freundeskreis ist im Wandel. Mittlerweile sind die meisten in festen Händen und kleben nur noch zusammen. Es ist selten, dass man nochmal etwas gemeinsam als "beste Freunde" macht. Jetzt muss immer der Partner mit dabei sein.

Wieso? Ich könnte das nicht, dass jeden Tag mein Freund bei mir ist, dass wir uns in jeder freien Minute sehen müssen. Ich bin auch zwischendurch mal froh, alleine zu sein oder einfach raus zu gehen, ohne meinen Freund.

Bisher war das auch das normalste auf der Welt für mich.

Aber ich lese immer öfters so Sätze im Freundeskreis wie "du bist das wichtigste auf der Welt für mich" "du bist mein Glück" "ich kann nur Leben wegen dir".

Nach diesen Sätzen bekomme ich wirklich das Kotzen. Ist das wirklich ernst gemeint? Ich habe noch nie so gefühlt, dass ich mit nur einem Menschen auf der Welt glücklich sein kann. Was stimmt nicht mit mir?

Oder lügen sich Menschen, die sich lieben gegenseitig an? Wie kann man nur nach wenigen Monaten einen Heiratsantrag machen und sich als "Verlobte" bezeichnen? Das kann man doch nicht ernst meinen.

Ist etwas kaputt in mir, dass ich immer mehrere Menschen brauche? Das mir ein Mensch nicht genügen kann. Kann es womöglich sein, dass ich noch nie geliebt habe?

Ich verstehe diese Gefühle einfach nicht. Vielleicht sind die Schmetterlinge in meinem Bauch einfach schon viel zu lange her. 6 Jahre fast, als ich mit meinem derzeitigen Freund zusammen kam.

Ich will mich über meine Beziehung nicht beklagen. Es läuft eigentlich die meiste Zeit immer recht gut. Wir sind ein eingespieltes Team. Alles funktioniert. Und doch reicht mir das manchmal nicht mehr. Ich will noch einmal ein bisschen Nervenkitzel, einfach nochmal etwas neues in der Beziehung.

Es geht noch nicht mal um das Sexuelle. Da sind wir doch recht kreativ - da fällt es mir mittlerweile nicht mehr so schwer, drüber zu sprechen, weil das einfach ist etwas zu ändern.

Mir geht es viel mehr um das Zwischenmenschliche. Heute Morgen bin ich schon früh aufgestanden (das fiel mir nicht schwer, weil ich die Nacht über kein Auge zugemacht habe und schon fast froh war, dass Morgen war und ich aufstehen konnte) und habe Brötchen geholt und zum ersten Mal Rührei gemacht. Als leckeres Frühstück halt.

Mir hat es eine große Freude gemacht, endlich das Frühstück mal nicht verschlafen zu haben. Ich finde das Frühstück einfach die beste Mahlzeit am Tag ist und die ohne schlechtes Gewissen.

Aber bei meinem Freund löste es keine Freude aus. Ich frage mich warum. Was ist das bitte für ein Alien, dass nicht gerne frühstückt? Wie kann man Essen nur als lebenderhaltene Maßnahme sehen? Ich verpflichte Menschen um mich herum ja nicht romantisch zu sein, aber das war mir dann doch ein wenig zu pragmatisch. Ja schon fast empörend aus meiner Sicht.

Ich frühstücke einfach wahnsinnig gerne. Frühstück brauche ich einfach als Tagesanfang! Welchen Sinn gibt es sonst, Morgens aufzustehen? Auch wenn ich meistens in den Tag hineinlebe. Gerne mache ich das nicht. Ich kann nicht jeden Tag neu erfinden.
2.1.14 15:45


Jedes Aufstehen ein K(r)ampf.

ich weiß gar nicht mehr wo mein Tag anfängt und wo er aufhört. Momentan angel ich mich von Zwischenprüfung zu Zwischenprüfung. So ganz nebenbei werden dann auch noch Klausuren geschrieben und unsere Lehrerin wirft uns vor, wir würden zu wenig lernen - bald ist Examen angesagt.

Ja, tut mir Leid, liebe Frau Sch*****, aber ich mache momentan nichts anderes mehr außer Lernen. Aber mein Kopf ist einfach voll. Da passt nichts mehr rein.

Ich glaube ich befinde mich am Rande eines Burnouts. Mein Privatleben geht so langsam den Bach runter. Meine Beziehung hält noch - so gerade und doch ist das der einzige Punkt an den ich mich klammern kann.
Dafür ist unsere Gruppengemeinschaft in der Schule wirklich super. Wir verstehen uns gut - ingegensatz zu den anderen Gruppen, die sich mitlerweile alle total zerstritten haben.

Ich verstehe das überhaupt nicht. Aber wahrscheinlich liegt das daran, dass man wirklich den ganzen Tag aufeinander hockt und das den ganzen Tag bestimmt.
Abends ist man einfach nur noch froh, wenn man sich ins Bett legen kann, ohne noch irgendwelche Hausaufgaben zu machen oder unbedingt lernen muss.

Dazu kommt noch der ganze Weihnachtsstress. Heute habe ich endlich meine Geschenke zusammen bekommen. Einen Großteil hatte ich zum Glück schon davor besorgt.
Ich hasse diese gestressten Menschenmassen. Warum kann ich nicht dann etwas verschenken, wenn ich es für angebracht halte? Warum schreibt mir ein Fest vor, dass ich etwas zu verschenken habe.

Ansich freue ich mich nur über die freien zwei Wochen. Vielleicht kann ich jetzt endlich mal halbwegs meinen Schulkram aufholen, der die Wochen über liegen geblieben ist. Ich komme wirklich zu gar nichts mehr. Den Wunsch meine Nägel zu lackieren habe ich aufgegeben. Ich schaffe die kleinen Freuden des Lebens nicht mehr.
Ich brauche eine Pause - von ALL DEM.

Wärend der Autofahrt rast mein Leben einfach nur an mir vorbei. Ich kann keine Verbindung mehr herstellen. Ich versuche mich permanent auf die Autofahrt zu konzentrieren - ist aber schwer, wenn man neben sich sitzt und die Gedanken im Nirvana gefangen sind.

Ich spüre mich nicht mehr. Über jede Entscheidung die über meinen Kopf gefällt wird bin ich dankbar.

Silvester steht auch bald an. Ich habe keine Lust diesen Tag zu feiern. Zumal ich nicht weiß, wen ich dieses Jahr überhaupt noch sehen mag. Die Überlegung war schonmal, mich einfach in meinem Zimmer einzuschließen, Ohrstöpsel rein und darauf warten, dass es vorbei ist. Warum sollte ich mich freuen, auf 2014? Weil dann Examen ist? Weil ich dann wieder arbeiten werden, sofern ich Arbeit finde ...

Ich würde gerne etwas positives sehen. Aber momentan ist jede Zigarette die ich rauche etwas positives an meinem Tag.

Ja, ich bemühe mich wieder darum, dass es wieder weniger wird. Aber auf der anderen Seite scheint es das normalste (und kostspieligste) auf der Welt zu sein. Manchmal denke ich, dass ich mit diesem Gedanken alleine bin, dass rauchen schädlich sein könnte und das Taschengeld auffrisst, auch wenn ich keins erhalte.

Ich hoffe, dass die freien Tage mir helfen, nocheinmal auf den Teppich zu kommen und mein Leben noch einmal in den Griff zu bekommen.

Jedes Aufstehen ein K(r)ampf.
21.12.13 21:16


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