Victoria
Prüfungsstress

Morgen startet meine Abschlussprüfung. Ich bin ungewöhnlich gelassen und gleichzeitig völlig nervös. Es sind gemischte ungewohnte Gefühle. Ich weiß nicht woher diese neue "Gelassenheit" kommt. Es gibt so viel zu verlieren und dann denke ich mir wieder wenn es nicht klappt dann vll in 3 Monaten erneut.

Morgen werden in 4 Zeitstunden 6 Fächer geprüft: Mathe, Statistik, EDV, Anatomie, Physiologie und Chemie.

Ich habe überwiegend mit den alten Klausuren gelernt. Ich hoffe, dass das reicht aber für mehr bleibt auch nicht die Zeit.

Mittwoch kommt dann der schwierigere Teil: Hämatologie, Histologie, Klinische Chemie und Mirkobiologie. Und dass wird jeweils vom praktischen Lehrer abgeprüft und vom theoretischen Lehrer.

Ich bin froh, dass insgesamt nur 50 % erreicht werden müssen und doch mache ich mir Sorgen, dass ich genau die anderen 49 % gelernt habe und mich durchfallen lassen.

Danach die Woche habe ich dann 3 Wochen Praktische Prüfung, in denen wieder 6 verschiedene Fächer abgefragt werden.

Danach in der letzten Woche dann noch 2 mündliche Prüfungen -.-

Ich werde Prüfungen wohl nie mögen und ich bin wiederrum froh, wenn ich am 2. Oktober sagen kann, dass ich bestanden habe...

Hoffentlich halte ich das nervlich durch...
31.8.14 15:58


FINALE

Ich habe den Arbeitsvertrag aus Eschw. unterschrieben. Zurzeit werden keine MTAs gesucht. Von vielen Stellen hört man, dass diese Einstellungsstopp haben.

Auch wenn es Schichtarbeit ist, freue ich mich neue Erfahrungen zu sammeln. Es wird bestimmt ganz interessant und ich werde bestimmt auch viele neue Dinge lernen.

Jetzt kann ich mich voll und ganz auf das Examen konzentrieren und umso mehr ich mich mit den Themen beschäftige, desto mehr kommt es mir vor.

Hier und da fallen mir Dinge ein, die wir so ganz nebenbei noch gemacht haben. Und die Unterlagen da zusammen zu suchen ist ganz schön anstrengend.

Aber ich habe wenigstens schonmal angefangen zu lernen. Da der ein oder andere noch nicht angefangen hat, bin ich also noch relativ entspannt.

Und doch ist da diese PANIK.

Es ist noch nicht mal die Prüfungsangst, die mich stresst, sondern einfach die Menge an Stoff, der abgeprüft wird.

Ich hoffe, dass das endlich bald ein Ende findet. Sonst werde ich noch Wahnsinnig und diesmal nicht im positiven Sinne.

Gute Nacht Welt.
19.7.14 03:15


Glück

Draußen ist es trüb. Ich kann nicht genau sagen wie es mir geht. Denn ich weiß es selber nicht.

Eigentlich ist mein Tagesablauf ganz okay. Ich bin wieder in der Forschung und wie soll ich es ausdrücken: Es ist einfach nur total entspannt und stressfrei.

Ich arbeite gerne dort. Die Atmosphäre ist einfach eine ganz andere. Menschen, die ich dort antreffe haben Leben in sich, kommen gerne zur Arbeit und sind international.

Es ist ungewohnt, die Sprachen Englisch, Deutsch und Niederländisch zu hören. Aber man versteht eigentlich recht gut um was es geht, wenn sie sich über die Arbeit unterhalten. Deswegen hat mir das die Angst genommen, mit fremden Sprachen zusammen zu arbeiten.

Sämtliche Bewerbungen habe ich schon rausgeschickt. Von vielen habe ich einfach nichts mehr gehört. Fazit: E-mail-Bewerbungen kommen scheinbar nach wie vor in der heutigen Zeit noch nicht an. Gut, starten wir einen neuen Versuch mit schriftlichen Bewerbungen...

Meine derzeitige Ausbilderin in der Forschung hat sowieso gesagt, dass wir uns auf eine Forschungsstelle nicht vor August bewerben sollten, da das meist mit wenig Erfolg gekrönt wäre.

Eine mündliche Zusage habe ich in Eschw***** im Routinelabor bekommen. Allerdings ist der Arbeitsvertrag noch nicht eingetroffen. Die Stelle hört sich ganz gut an. Sie haben sogar einen Fachbereich in Hämatologie, was ich ganz interessant finde. Allerdings ist das natürlich ein Subunternehmer (wie sollte es auch ander sein) und die Bezahlung ist dementsprechend niedriger als im öffentlichen Dienst (=Forschung). Schichtarbeit kommt dann auch noch hinzu.

Wenn ich nicht anderes finde, werde ich die Stelle natürlich annehmen. Nichts ist schlimmer als nach der Ausbildung keine Anstellung zu haben, selbst wenn es nicht der "Wunschabteilung" entspricht.

Jetzt sind es nur noch knapp 2 1/2 Monate bis zum Examen und ich bin ungewöhnlich ruhig. Das macht mir schon fast Angst. Ich habe zwar schon ein bisschen angefangen mit Lernen aber irgendwie habe ich das Gefühl, nichts mehr zu können, was ich in den letzten 3 Jahren gelernt habe. Von manchen Dingen habe ich sogar noch nie etwas gehört ...

Ich beneide die Menschen, die nur einmal flüchtig im Unterricht etwas mitbekommen haben und das nie wieder vergessen und das im Kopf abrufen können, um es dann niederzurschreiben.

Aber gut, was solls. Einfach irgendwo in dem Chaos mal anfangen...

Gefühlslage. Nach wie vor ein wünschen, dass Examen zu bestehen. Ich glaube das lässt alle anderen Gedanken in meinem Kopf sterben. Der ein oder andere kleine Wunsch tritt noch auf (dieses und jenes Kleiderstück kaufen) und sonst ist da eigentlich nichts mehr.

Nur dieser ständige Gedanken, endlich nochmal Sport zu machen plagt mich. Ein Plage deswegen, weil ich ihn jedes Mal einfach übergehe.

Aber es ist wichtig. Mein Körper braucht das. Einfach als Ausgleich. Es ist unglaublich, wie münde und träge man ohne Sport wird. Alles hängt, der Kopf, der Busen, der Bauch. Man ist irgendwann eingeknickt, ohne es wirklich bemerkt zu haben. Wann ist das passiert? Bei der letzten Depression, bei der letzten Essensniederlage, bei der letzten Herzensverletzung?

Vielleicht auch einfach nur weil mein Geburtstag vielen Menschen einfach nicht wert war, ein paar Euros auszugeben um mich in der Rocke (Rock-Diskothek) besuchen zu kommen. "Wir holen das nach" hieß es meistens. Aber nur eine Freundin hat sich danach die Woche direkt gemeldet und es tatsächlich mit mir nachgeholt.

Mit meiner Frau Nummer 1 habe ich meinen Geburtstag dann im Endeffekt zusammen gefeiert und mein Freund ist aus Solidarität dann auch mitgekommen und hat nicht genörgelt. Schulfreunde, also unsere Clique, sind sogar gekommen und haben mit uns gefeiert.

Aber warum meine eigentlichen Freunde nicht? Ich frage mich manchmal echt, um welche Freundschaften ich mich noch bemühen sollte. Ich weiß schon, warum ich aus der Eifel weg will. Mich hält hier nichts mehr. Nicht mal mehr ein zurück kommen, wenn ich mal ein Haus bauen will und evtl. mal die Frage nach Kindern entsteht.

Ich werde den Verlust einfach durch andere Aktivitäten und Tiere ersetzen. Tiere entäuschen nicht, stellen nichts in Frage und sind, so lange sie leben, für einen da. Wie war das? Der Hund ist doch der beste Freund des Menschen? Er freut sich immer, wenn man nach Hause kommt, er freut sich immer, wenn er Leckerchen bekommt, er freut sich, wenn man ihn krault ...

Warum ist das bei uns Menschen nicht so? Ich muss zugeben, dass bei mir auch manche Dinge irgendwann einfach zur Gewohnheit werden. Dinge, die mich früher total gefreut haben. Ich verliege dieses Gefühl von Glück immer und immer wieder. Warum kann ich es nicht immer bei mir führen, dieses Glück?
17.6.14 19:29


Wandern und Ziele

Ich bin schon lange nicht mehr in der Eifel spazieren gegangen oder zumindest nicht eine weitere Strecke.

Bei dem schönen Wetter heute wollte ich das nachholen. Und die Entscheidung wurde mit Erfolg gekrönt. Ich habe einen Hasen gesehen, Kaulquappen in einer Pfütze bewundern können und eine rot-orange Raupe auf ihrem Weg gesehen.

Nach den zwei Stunden war ich ganz schön platt. Aber ich fühle mich gut. Das schöne Wetter mit Sonne hat meinen Körper erreicht. Im Klinikum sieht man ja meistens nicht, wie die Wetterlage ist und man merkt, dass man von dem elektrischen Licht fast schon Sonnenlichtempfindlich wird.

Aber das hat mir wiederum klar gemacht, dass ich auf jeden Fall einen Arbeitsplatz mit Fenster haben möchte. Ich finde es schlimm, den ganzen Tag nicht zu wissen, wie das Wetter draußen ist und die Sonne den ganzen Tag nicht zu sehen (selbst auf den Innenhöfen bekommt man nicht mit, ob die Sonne scheint... die sind ebenfalls immer schattig).

Aber ich rücke meinem Ziel näher. Vorgestern hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch. Und es ist wirklich gut gelaufen. Man könnte fast sagen, dass ich die Stelle sicher haben. Es ist ein Krankenhaus mit einer Routinestelle die sich auch schwerpunktmäßig mit Onkologiepatienten beschäftigt. Aber natürlich gibt es einen Haken. Die Bezahlung ist wirklich miese. Die Labore werden überwiegend mittlerweile von Subunternehmen aufgekauft und dementsprechend ist auch die Bezahlung.

Ich hoffe natürlich eine Stelle zu ergattern, bei der ich vom Krankenhaus selbst bzw. vom Universitätsklinikum angestellt bin. Eine vieleversprechende Stelle steht in Bonn noch aus. Die stelle befasst sich ausschließlich mit Hämatolgie einer onkologischen pädiatrischen Station. Das heißt man darf auch bei Knochenmarkspunktionen dabei sein und bei Kindern auch Blutgasanalysen durchführen. Mit gefällt besonders gut der Patientenkontakt und das es wahrscheinlich eine Tagesschichtstelle ist. Und die Bezahlung wird sicher auch besser sein, weil der Arbeitsgeber das Universitätsklinikum Bonn ist.

Aber ich habe wahrscheinlich schlechte Chancen da unter zu kommen. Schließlich habe ich keine Arbeitserfahrung und gerade in auf einer onkologischen Station darf nichts schief laufen. Ich hoffe trotzdem eingeladen zu werden. Das wäre mein größter Wunsch.

Erst einmal abwarten und Tee trinken. Eine Stelle habe ich wenigstens schonmal so gut wie sicher. Und bisher ist mir auch nocht nicht bekannt das überhaupt jemand aus meiner Klasse eine Stelle in Aussicht hat. Oder zumindest hat noch niemand einen Vertrag unterschrieben. Ich erzähle das ja auch nicht, bevor ich die Stelle schwarz auf weiß vor mir habe.

Zurzeit bin ich in der Mibi-Abteilung im Klinikum. Und ich muss sagen dass mir diese Arbeit viel zu langweilig ist. Man hat einfach wahnsinnig viel Leerlauf. Langsam verstehe ich warum so viele rauchen => Zeitvertreib.

----

Ich habe mich gut durchgesetzt. Wärend der Fastenzeit habe ich nur eine einzige Zigarette geraucht und das noch nicht einmal aus Sucht sondern weil ein Freund der davon nicht wusste sie mir extra ergammelt hatte. Und Eine ist ja bekanntlich Keine.

Meine erste mir selbst erlaubte Zigarette habe ich mir dann eine Woche nach Ostern gegönnt. Selbst gedreht von Ch****, Ka**s kleinem Bruder. Und diesem Tabak kann ich einfach nicht wiederstehen.

So habe ich meinen eigenen Weg wieder gefunden: unter der Woche gar nicht mehr zu rauchen und nur Samstag in einer gemütlichen Runde. Damit ist mein Gewissen einverstanden.

Und irgendwann werde ich das mit dem Drehen auch noch lernen. Diese Zigaretten schmecken besser und es ist auch günstiger ^^ zwei Fliegen mit einer Klappe ...
4.5.14 19:24


Passwort

Liebe Leser und Leserinnen!

Ich werde vorübergehend ein Passwort auf diesen Blog machen. Das hängt damit zusammen, dass ich in nächster Zeit Bewerbungen rausschicke und ich nicht genau weiß, wie schnell man mich im Internet findet.

Das Passwort wird "Sandburg" heißen.

Lieben Gruß
21.4.14 15:20


Stimmungswechsel

Und es geht hoch und runter. Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, ob ich vielleicht schwanger bin. Diese Achterbahnfahrt meiner Gefühle macht mich krank. An dem einen Tag bin ich tief betrübt fange an zu heulen - fast wegen allem - und am nächsten Tag bin ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Das hält den Tag oder vielleicht sogar mehrere Tage an und dann kann das Wetter genau wie meine Stimmung wieder eine völlig andere sein.

Das schlimmste an der ganzen Situation ist, dass ich meine agressiven Seiten an den Menschen auslasse, die ich doch eigentlich liebe.

Es tut mir Leid.

Aber ich kann es nicht ändern. Ich habe keine Skills, um einen Schalter umzulegen, um euch nicht zu verletzen. Ich weiß selbst, wie gemein ich sein kann.

Ich verstehe das nicht. Warum spielen meine Hormone Tango in meinem Körper?

Der Schulstress hat sogar eher abgenommen, anstatt zu. Aber vielleicht macht das mir umso sehr Sorge. Es geht auf das Ende zu. Die ersten Bewerbungen sind schon raus und doch werde ich oftmals enttäuscht, weil noch nicht mal ein Bestätigungsschreiben von den Firmen rausgeht. Es ist ja auch so schwer kurz per Mail ein Formschreiben rauszuschicken *ironie*.

Wie dem auch sei. Es wird auf jeden Fall spannend. Ich freue mich auch eherlich gesagt schon auf ein Vorstellungsgespräch (vorausgesetzt ich werde eingeladen...), auch wenn ich bei sowas immer nervös bin.

Aber auf der anderen Seite habe ich auch durch diese Gespräche nichts zu verlieren. Ich gewinne höchstens neue Erfahrungen dazu, gute aber genauso gut schlechte.
21.4.14 15:14


Als meine Träume fliegen lernten...

Ich weiß nicht wo die Zeit hin ist.

Wir haben jetzt schon Ende März und die Schule ging so schnell zu Ende. Irgendwie habe ich meine vierte und letzte (!) Zwischenprüfung auch noch hingebastelt bekommen, so dass ich zumindest das Gefühl habe, durch zu sein - aber Zeit zum Verschnaufen blieb keine.

Kurze Zeit später ist mein Freund für eine Woche verreist und ich habe die Chance ergriffen noch einmal eine Woche in AC zu wohnen, um nicht immer Pendeln zu müssen.

Das war eine entspannende Woche. Auch wenn ich jeden Tag kochen musste. Aber das habe ich gerne in Kauf genommen, um nochmal etwas Abstand von meiner Familie zu bekommen. Wärend ich dort wohnte habe ich meine Frau Nr. 1 ebenfalls mit mir zusammen dort wohnen lassen, ob das mit uns beiden passt, sollten wir tatsächlich im Winter/Frühjahr zusammen ziehen.

Es war passabel. Sie hat ungefähr meine Ordnungshaltung und wenn wir erst mal zwei Zimmer als Rückzugsorte haben, wird das schon irgendwie funktionieren. Nur das Verwöhnprogramm von ihr muss ich noch abgewöhnen - Verwöhnt und Verzogenwurde ich hier genug!

Zudem zeigt dieser Monat noch einen weiteren Erfolg. Ich habe am 08.03.2014 angefangen zu fasten. Natürlich nicht aus religiösen Gründen aber meinem Gewissen und meinem Geldbeutel ist das mit dem Rauchen zu viel geworden.

Ich dachte die rauchfreie Zeit würde mir schwer fallen. Ich dachte "ja, endlich noch einemal eine neue Herausforderung" aber nein - mir fällt das sehr leicht.

Vielleicht liegt das an meiner neuen Umgebung. Ich arbeite jetzt in der Hygiene (im Rahmen meiner Ausbildung) und die Menschen dort sind sehr nett und die Arbeit macht mir Spaß.

Klar wurde ich gefragt, ob ich mit rauchen gehen möchte. Aber wenn man in der 3. Etage ist, überlegt man sich das zweimal, ob man mit runter geht um dann wieder hoch zu gehen.

Ich glaube ich brauche eine körperliche neue Herausforderung. Mir fehlt der Sport auch wenn mein Teufelshund mir immer wieder einredet, dass es noch viel zu kalt und nass draußen ist um Sport zu treiben.

Aber ich brauche das. Auch wenn ich weiter Klausuren (ohne Ende!) schreibe, aber wenn das so weiter geht, gehe ich in dieser trockenen straubigen überbelichteten Luft noch kaputt. Mir fehlt die Natur, mir fehlen die Vögel, mir fehlen die Sonnenstrahlen, auch wenn ich jeden einzigen Strahl würdige, der mir das Gesicht streicht.

Aber meinem Kopf geht es ausgezeichnet gut. Ich habe Beschäftigung gefunden, auch außerhalb der Arbeit. Da ich ein sehr unaufmerksamer akustischer Zuhörer bin, habe ich beschlossen, Hörbücher zu hören. Aber nicht nur irgendwelche Geschichten. Nein, Themen die unseren Staat und unsere ganze Existenz in Frage stellen. Er nennt sich "Marc-Uwe Kling".

Seine Storrys sind sehr strange. Er redet mit einem Känguru. Kein Scherz. Ich hab mich nicht verschrieben. Mit einem KÄNGURU.

Es ist fantastisch und ich muss lachen. Und er stellt Fragen, über die ich mir auch schon Gedanken gemacht habe. Aber er stellt sie auf eine andere Art und Weise. Ihn machen die Fragen nicht fertig. Nein. Er macht es auf eine nachdenkliche aber nicht kopfzerbrechende Art und Weise. Ich liebe ihn und das Känguru.

In letzter Zeit ist mein Fantasypegel gestiegen. Ich habe das Gefühl in den Wahnsinn über zu treten. Aber es ist nicht dieser Wahnsinn, vor dem ich Angst habe. Es ist viel mehr eine Welt, die in meinem Kopf bunt erscheint. Ich habe die Welt noch nie so sehr gesehen und gefühlt wie ich es momentan tue. Jeder Tag ist ein guter Tag auch wenn es manchmal schwer ist, dass zu glauben.

Ich glaube es hat eine Entwicklung statt gefunden. Ich bin stark geworden. Ich fühle mich stark. Ich lass bei jedem Film mitlerweile Emotionen raus - ja ich weine wie ein Schlosshund bei Filmen, in denen jemand stirbt. Ich kann mich in die Situation hinein versetzen und es tut gut, manchmal einfach loszuheulen.

Es ist ein befreiendes Gefühl. Auch wenn es nur gestellte Sachen sind. Aber sie machen mich Glücklich, sie füllen meinen Kopf. Es ist, als könnte ich mich selbst wieder fühlen. Klar, auch bluten, aber das Gefühl ist unglaublich erstrebenswert.

Und es war einfach da. Nach meiner Winterdepression sehe ich endlich wieder Hoffnung in mir auflammen. Ich kann alles erreichen, wenn ich nur fest genug daran glaube und arbeite. Ich habe ein Ziel, ich habe einen Wunsch.

Ich habe viele Wünsche, ich habe viele Pläne. Ich glaube, dass das wichtig ist, auch wenn es nur eine ganz banale Sache ist. Nach Vorne gucken lautet die Devise. Nicht nach hinten. Ich baue mir ein Fundament, neben den Trümmern. Wer sagt das ich auf die Trümmer bauen muss. Ich habe es so lange versucht und es hat nicht geklappt.

Aber der Gedanke fehlte, dass ich frei bin, dass ich da hin bauen kann, wo ich das gerne möchte. Ich bin ein feier Mensch und nur als freier Mensch möchte ich leben, möchte ich träumen, möchte ich sehen ...

Wenn Träume fliegen lernen...

(Klasse Film, aber er passt auch zu meiner derzeitigen Situation)
25.3.14 21:55


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