Victoria

Wie mein Freund mich beschreiben würde

Wenn man sie in einem Wort beschreiben würde dann wäre unruhe die beste Wahl. In ihrem Körper hat sich über die Jahre eine unglaubliche Wut gebildet, eine Wut wie sie kaum reiner sein kann. Es ist nicht so wie bei fast jedem das sie sich gegen jemanden richtet sondern diese Wut richtet sich immer gegen den wütenden selber. Gründe dafür sind (meiner meinung nach) zu wenig Zuneigung in der Kindheit, eine falsche Vorstellung von Freunden und zu wenig Menschen oder Momente die eine positive Ausstrahlung hatten.

Sie hat sich immer die Leute gesucht, die nicht nachfragen, wenn sie auf einmal zusammbricht sondern die, die einfach guckten und lachten und weiter gehen.
Es macht ihre Situation in ihren Augen einfacher und sie hatte ein gewisses Gefühl dazu zu gehören.
Regeln und Bestrafung gab es in ihrer Familie nicht und sie hatte einen gewissen defekt, weil sie immer das Gefühl hatte, sie müsste sich dafür bestrafen.

Grundsätzlich ist bei ihr die Kindheit immer noch nicht abgeschlossen und sie ist seit fast 20 Jahren ein Kind.

Die Probierphase hatte sie nicht bzw. kommt
jetzt erst langsam, so dass sie einfach mal sagen kann "hey ich mache das jetzt egal was du sagst". Man sollte zwar nie das Kindliche ablegen aber man sollte auch nicht ein Kind bleiben.
Die Angst eines Kindes ist wohl ihr größtes Problem. Es ist zwar nicht die Angst vor dem Monster unter dem Bett
oder die Angst vor der Dunkelheit sondern eher die Angst vor der großen Welt und die Angst vor den lebendigen Toten dieser Welt.

Sie hat als Kind angefangen ihre eigene Welt zu errichten wie es jedes Kind tut. Man spielt mit Unsichtbaren und sieht Dinge die kein anderer sieht. Probleme kommen aber dann auf wenn man "stehen bleibt" und somit in dieser Welt hängen bleibt.
Man fängt immer mehr an aus der Realität zu schwinden und seine Welt als Realität anzusehen und je länger man nicht das Gefühl hat in der "wirklichen" Welt ist etwas, dass ich auch haben will aber in meiner Welt nicht kriege umso schwerer wird der Ausstieg.

In der Schulzeit fing sie an eine Art von Schönheitswahn zu verfolgen. Ein Problen, dass leider viele Frauen haben. Sie hungerte und trieb ihren Körper ans Äusserste.
Bei ihr zu Hause viel das nicht auf, da niemand etwas vom anderen wissen wollte bzw. die Probleme in der Familie lieber tot geschwiegen wurden statt darüber zu reden.
Ob es jetzt das Gefühl des Schmerzes war oder sein Spiegelbild zu hassen kann ich nicht sagen.

Auf jeden Fall kam ein Umschwung in ihr Leben. Sie verliebte sich und zwar anders als bei
ihren "Freunden" davor sondern sie fühlte ein Gefühl von Licht und wärme in ihrem Herzen.
Sie hatte das Gefühl einen gewissen Aufschwung mit zu erleben aber war nicht im Stande
ihn mit zu machen sondern nur dabei zu zusehen. Denn noch war sie nicht im Stande wieder
in ihren Körper zurückzukehren.

Alter: 26
 

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