Victoria
Umgeben von einem Haufen Primaten...

Und schon sind wieder Ferien. Die Zeit im Stolberger Kh ist wirklich wahnsinnig schnell vorbei gezogen. Das waren nie im Leben 3 1/2 Monate - doch, waren es.

Wenn man arbeiten geht, kommt es einem manchmal so vor, als wäre die Hauptaufgabe des Lebens arbeiten zu gehen. Es gibt zwar Stunden zu Hause und auch bei Freunden, aber irgendwie bleibt nichts davon hängen.

Mein Kopf ist voll. Da kreisen immer die Lernaufgaben in meinem Kopf. Gerinnung, Häma, PCR - was hätte man besser machen können, wo hätte man noch nachlesen können. Wie funktioniert der menschliche Körper? Wie können so viele Prozesse gleichzeitig ablaufen.

Ich dachte immer Wissensdurst könnte mit lernen bekämpft werden. Dem ist aber nicht so. Jeder beantwortete Frage wirft mindestens 10 neue Fragen wieder auf. Das Lernspektrum ist unendlich groß und der Mensch ist so unendlich klein.

Doch wenn man auch nur einen Bruchteil von dem ganzen drum herum kennen lernt, stellt man fest, welche Faszination der Mensch und das ganze Leben und der Kreislauf ist.

Ich habe ein Thema in meinem Leben gefunden, über das ich mehr wissen möchte. Jede freie Minute blättere ich nochmal in meinen Lernunterlagen herum oder durchforste ein Buch, um nocheinmal wirklich zu verstehen, was gemeint war. Ich komme mir so vor, als hätte ich eine ganze neue Welt entdeckt - eine Welt in der ich mich verlieren kann, eine Welt, in der es kein Ende gibt, eine Welt, in der meine Sorgen und Ängste ausgesperrt werden können.

Hier bin ich ganz alleine. Ganze alleine mit unendlich vielen Türen, die ich öffnen kann. Hier sind so viele Gänge, dass ich mich verlaufen kann. Hier gibt es nur selten eine versperrte Tür - man wird direkt von einer daneben offen stehenden Türe geführt. Hier bin ich, die "neue Welt", die Gentechnik und alles was dazu gehört.

Aber ich habe die Sorge, dass ich den Rückweg nicht mehr finde. Das ich dort bleibe und mich vor der Realität verstecke.

Heute ist mein erster Ferientag und seit zwei Tagen habe ich wieder mit Sport angefangen (=> Rückenschmerzen waren der Auslöser dafür).
Ich fühle mich unattraktiv, will hübsch aussehen, will Anerkennung bekommen - das fehlt mir gerade sehr.

Mein Körper muss wieder gestärkt werden. Er kann mit meinem Wissensstand nicht mehr mithalten. Mein Körper muss tragen können und doch fühlt sich das alles wie eine riesengroße Lüge an.

Was nutzt dir Wissen und was nützen dir die Ideale der Menschen?

Es fühlt sich einsam an. Ich will Spaß haben, will in den See gehen, wie all die anderen Menschen auch. Ich will Youtubevideos gucken und darüber lachen können. Aber scheinbar ist der Humor in mir verloren gegangen.

Ich brauche anspruchsvollere Dinge. Hartz-IV-TV ist Gift für mich und meine Seele. Ich brauche mehr, mehr Verstand, mehr Geist, mehr Menschen, die mein Interesse wecken und nicht auf dem Stand eines Neandertalers basieren.

Wo sind all die Menschen hin? Ich komme mir vor in einer Welt voller Primaten (= ich weiß wie sich das anhört ...). Aber das ist meine subjektive Meinung.
5.8.13 15:02


Gedankensperre - Ausblenden der unbequemen Dinge im Leben

Da ich momentan Zeit habe (wir haben nur einmal in der Woche Schule und entsprechend wenig Klausuren), treffe ich mich in letzter Zeit öfters mit Ka**. Wir fassen Unterrichtsstoff für das Examen im nächsten Jahr zusammen. Das klappt so gut, weil sie auf freiwilliger Basis eine Nachprüfung in Klinische Chemie machen möchte, um Ihre Note zu verbessern (ein Unterrichsfach, welches abgeschlossen ist und zugleich ein Hauptfach ist).

Die Treffen empfinde ich als Angenehm, weil sie irgendwie geregelt sind. Wir können viel miteinander Lachen und zugleich über Probleme reden. Man könnte sagen, dass wir ein gutes Team bilden, weil viele Parallele zwischen uns sind und auch oft wissen, was der andere denkt. Sie vertraut mir "Geheimnisse" an und es tut gut, Vertrauen in diese Freundschaft zu spüren.

Ka** ist ein Mensch, mit dem ich Pferde stehlen gehen könnte. Ich vertraue ihr und hoffe, dass ich auch weiter auf diese Freundschaft bauen kann.

Die Beziehung zu meinem Schatz empfinde ich Momentan als emotionslos. Das macht mich traurig und nachdenklich. Ich bin gerne mit ihm zusammen, dass steht außer Frage. Aber in unsere Beziehung ist zu viel Alltag gekehrt. Wir sehen uns meist am Ende der Woche. Ich freue mich immer auf die Tage, an denen er mit mir zusammen frei hat, weil ich dann immer denke, da kommt was, da passiert was. Aber im Moment habe ich das Gefühl, als wäre die Beziehung festgefahren.

Es ist nicht so, dass wir nichts gemeinsam unternehmen - wir waren in letzter Zeit öfters bei Freunden oder haben mit Freunden etwas unternommen. Aber da ist trotzdem etwas, das fehlt.

Diese Gefühle sind schwer einzusehen und gerade weiß ich auch nicht, was ich dagegen oder viel mehr dafür tun soll. Reden ist immer die eine Sache aber wirklich eine Lösung finden die andere. Ich will wieder Schmetterlinge im Bauch haben und etwas Verrücktes tun, aber das scheint Momentan einfach nicht gegeben.

Die Stadt ist auch mitlerweile für mich uninteressant geworden. Ich ging eine Zeit immer gerne spazieren und einkaufen. Aber das ist gerade einfach nicht mehr da.

Vor zwei Wochen war ich im Musikbunker - alleine und doch mit Bekannten. Es war eine seltsame Party. Ich weiß nicht, was mich da geritten hatte. Vielleicht war es der Tequila schuld vielleicht aber auch die Zigaretten.

Ich rauche momentan wieder viel zu viel. Immer am Wochenende und immer an meinen freien Tagen. Mein Freund hat mitlerweile Kenntnis davon genommen und doch nimmt er nur kurz Notiz davon und wir streiten nicht mehr darum.

Schon komisch, diese Reaktion von ihm. Und was noch komischer ist, dass mich diese Reaktionslosigkeit noch mehr wurmt als diese ständigen Sticheleien.

Das mit den Zigaretten ist immer so eine Sache, über die ich mir ständig Gedanken mache. Meine größte Sorge ist immer, davon irgendwann abhängig zu sein und nicht mehr ohne zu können. Und die andere Sache ist, dass ich immer wieder rauche, seit ich 14 bin und noch immer ein schlechtes Gewissen habe. Früher galt dieses schlecht Gewissen gegenüber meinen Eltern. Aber Momentan wechselt dieses schlechte Gewissen seine Position in meinem Leben. Aber ich bin mir nicht sicher, ob dieses schlechte Gewissen mir über gilt oder vielleicht gegenüber meinem Freund.

Das mit meinem Schatz ist wirklich kraftraubend. Klar will ich, dass es mit unserer Beziehung wieder bergauf geht und manchmal wünsche ich mir einfach einen Schlussstrich zu ziehen und zu sagen, ich will mich neu verlieben.

Es tut weh diese Worte zu schreiben und doch steckt Wahrheit darin. Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, mich erneut zu verlieben. Es sind eher sexuelle Bedürfnisse, die mich anmachen. Und doch ist da wieder eine riesige Schamgrenze für mich, so dass ich mir letztendlich doch wieder nur selbst im Weg stehen würde.

Ich denke ich habe in meiner Beziehung das gefunden, wonach viele Menschen auf der Suche sind. Blindes Vertrauen. Und doch wünsche ich mir in der Hinsicht mehr Action.

Das ist denke ich auch gerade der Grund, warum ich so gerne Arbeiten gehe, nebenher lerne und einfach meinen Kopf gerade mit anderen Sachen beschäftige. Das ist auch die Sorge die mich treibt, wie es wohl sein wird, wenn ich meine Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen habe, und wieder Routine in mein Arbeitsleben eintritt.

Diese Gedanken tun mir weh und machen mich einfach nur traurig. Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter und vll will ich es auch einfach nicht wissen.

Deswegen: Aufschreiben und vergessen.
28.5.13 21:44


Externer Ausbildungsteil

Ich absolviere gerade im Rahmen meiner Ausbildung ein 3-monatiges Laborpraktikum außerhalb des Klinikums. Ich wollte während meiner Ausbildung einfach mal über den Tellerrand blicken.

Und ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ich bin jetzt in einem kleinen Krankenhauslabor (8 Angestellte) in Stolberg.

Die Arbeitsatmosphäre ist total angenehm. Der Laborchef lässt sich nur selten blicken. Meistens sitzt er in seinem Büro und man sieht ihn maximal 2x am Tag. Er lässt uns unsere Arbeit machen und solange alles läuft und keine Beschwerden kommen, ist alles in Ordnung. Zwischendrin schaffen wir es sogar einfach mal ein paar Minuten Pause zu machen und im Aufenthaltsraum zu sitzen und man wird nicht schief vom Chef angeguckt.

Mit den meisten Kollegen komme ich gut klar. In diesem Arbeitsumfeld wird sich geduzt und diese eisige Distanz entsteht erst gar nicht.

Erstaunenswert ist aber, dass alles Kollegen so unterschiedlich sie auch sind, gut miteinander arbeiten können. Man sagt sich klar ins Gesicht, was man gerade denkt und streitet sich auch mal - aber man kann keinem vorwerfen, dass er nachtragend ist.

Jeder Diskussion ist nach spätestens 10 Minuten vergessen.

Das widerrum hat den Effekt, dass es nicht zur Explosion und zum absoluten Nervenzusammenbruch kommt. Klar, eine psychische Belastung ist immer da, immerhin untersucht man Material von meist kranken Patienten und doch stimmt Alles in Allem.

Was mir besonders gut gefällt, ist der "Hinterhof". Meist gehe ich zusammen mit meinen rauchenden Kollegen raus und beobachte die Fische im Teich (wir füttern diese meist 1x am Tag). Die Fische beruhigen mich und dieses "hin und wieder raus gehen und den Kopf frei bekommen" tut wirklich gut.

Ich habe noch kein einziges Mal von der Arbeit geträumt und das ist bei mir ein gutes Zeichen.

Meine Kollegen erklären und zeigen mir alles ganz genau und lassen mich auch schon viele Dinge selbständig machen. Ich bin immer stolz, wenn ich helfen kann und nicht das Gefühl habe, im Weg zu stehen. Es gibt mir ein gutes LEBENS-Gefühl.

Ein Stressfaktor weniger ist die Autofahrt. Wenn man sich einmal an den Luxus "mit dem Auto hin und mit dem Auto zurück" gewöhnt hat, merkt man erst, wie platt man von den langen anstrengenden Busfahrten wirklich ist. Busfahren heißt für mich Stress. Stress, den Bus zu bekommen, Stress im Bus stehen zu müssen, Stress den Menschen beim Reden zuhören zu müssen, wenn man gerade keine Musik auf den Ohren hat.

Auch wenn es momentan viel regnet, freue ich mich jeden Morgen darüber, dass es schon hell ist und die Vögel in ihren Bäumen zwitschern (ich stehe momentan entweder um 5 Uhr oder um 5:30 Uhr auf - je nachdem wie ich Schicht habe).

Im Labor sind Fenster und man kann auch dort in den ruhigen Minuten die Fische beobachten oder einfach das Krankenperonal stalken ^^ (ja hier merkt man wieder, wie wichtig Tageslicht ist. Im Klinikum vergisst man das oft ...)

Wir haben eine inoffizelle Frühstückspause und eine halbe Stunde Mittagspause. Geregelte Pausenzeiten tun mir gut (auch was das Essen angeht).

Ich hätte niemals gedacht, dass mir die Arbeit im Labor so gut gefällt und dass diese auch so abwechslungsreich sein kann (wir haben 4 Arbeitsplätze und die Mitarbeiter routieren täglich - ich wöchentlich). Das heißt auch, dass ich fast jeden Tag mit unterschiedlichen Kollegen zusammen arbeiten darf. Bei den einen darf ich schon richtig viel machen (auf die freue ich mich immer) und bei den anderen darf ich leider nicht so viel machen.

Für meine Zukunft wünsche ich mir, dass der Betrieb in das Schichtsystem wechselt (momentan haben die noch Berufsbereitschaft). Denn wenn es so kommen sollte, wird auf jeden Fall eine Arbeitsstelle frei. Und für mich steht fest - meine erste Bewerbung wird dorthin gehen ;-)
28.5.13 20:54


Ferien überfordern mich. Ich war zwar froh, dass das Pflegepraktikum zu Ende war, aber viel Freizeit ist einfach nicht gut für mich. Ich BRAUCHE Beschäftigung. Mein Kopf muss beschäftigt sein - dann ist alles gut.

Jetzt endlich gehe ich wieder arbeiten und doch fühle ich mich nach sechs Wochen Wohltat in Aachen in der Eifel wieder wie ein Krüppel.
10.4.13 20:34


Halbzeit Pflegepraktikum

Ich will wieder zurück nach Aachen. Kaum bin ich mal zwei Tage wieder in der Heimat bekomme ich wieder Bauchschmerzen und Durchfall. Ich habe meine Tabletten regelmäßig eingenommen und trotzdem funktioniert es hier einfach nicht.

Lange genug habe ich mir eingeredet, dass es an irgend welchen Lebensmitteln liegt, die ich hier vermehrt esse als in Aachen, aber daran glaube ich nicht mehr.

Entweder liegt es am sozialen Umfeld, an der mangelnden Bewegung, an den lang verbrachten Stunden am PC, an seltsamen Essgewohnheiten (ich habe hier immer, immer Hunger ohne Ende und futtere dann meistens wie eine Schwangere drauf los - liegt aber meist an dem darauffolgendem Durchfall), an den aufbrausenden Wutausbrüchen meines Vaters, an der immer eisigen Kälte hier im Haus oder einfach alle Faktoren spielen zusammen und dann geht es mit meinem körperlichen Zustand bergab.

Darauf folgend dann meistens Depressionen. Aber ich tröste mich damit, dass sie noch nicht eingetroffen sind.

Meine Augen sehen so aus, als hätte ich mindestens 3 Tage durchgefeiert. Entweder liegt es an dem laktosefreien Joghurt den ich scheinbar nicht vertragen habe oder das Virus in meinem Körper breitet sich immer weiter aus.

Aber bis auf meine krankhaft aussehenden Augen habe ich noch verhältnismäßig wenige Krankheitszeichen, mal ein nießen, mal ein Naseputzen aber sonst geht es mir gut.

Ich hätte manchmal einfach gerne Klarheit und die Kraft die Störfaktoren auszuschalten, so dass Durchfall nicht mehr zu der Regel meines Tagesablaufes gehört sonst zu einer Ausnahme wird. Das würde mir mein Leben um einiges erleichtern. Gut ich versuche dran zu arbeiten ...
10.3.13 11:42


Pflegepraktikum

Schon anderthalbwochen auf der Schulkinderstation in Frühschicht und Spätschicht absolviert. Und ich muss sagen, dass mir der Pflegeberuf bei den Kindern Spaß macht. Es ist eine ganz neue Erfahrung für mich. Ich hatte immer wahnsinnige Angst vor dem Pflegepraktikum. Menschen nahe zu kommen, die ich nicht kenne.

Aber da ich einen Platz bei den Kindern bekommen habe, hat sich das Blatt gewendet. Gestern hatte ich zum ersten Mal einen 2jährigen Junger auf meinem Arm. Er war wirklich süß und es stimmt: Kinder riechen wirklich gut (wenn sie nicht gerade in die Windeln gemacht haben).

Aber wir haben bis 17 Jahren jedes Alter vertreten. Mit den etwas älteren kann man sich auch über Schule oder allgmein mein Praktikum unterhalten (habe einen Anstecker, auf dem mein Name + Praktikant vermerkt ist).

Doch die ein oder andere Geschichte ist auch traurig. Wir haben viele Patienten mit CF (=Mukuviszidose). Diese Kinder haben eine Lebenserwartung von ca. 25 Jahren (in seltenen Fällen bis max. 35 Jahren).

Und doch ist man jedes Mal erstaunt, wie sie mit ihrer Krankheit umgehen. Sie inhalieren ständig und haben die Krankheit einfach zum normalen Alltag ihres Lebens gemacht.

Ich sehe die Arbeit dort eher als selbstverständlich an. Bei kranken Kindern kann ich nicht anders. Ich bringe gerne Flaschen in Isolierte Zimmer, ich nehme gerne Aufgaben von den Kindern an, ich messe gerne Fieber um festzustellen, dass die Medis gewirkt haben und die Temperatur um die 36°C liegt.

Meine Kolleginnen sind soweit auch alle nett. Es ist nur schade, dass wir derzeit überbesetzt (!) sind = 3 Pratikannten. 2 Schüler und 2 Schwestern. Und wir sind auf einer Station mit mal gerade 8 Zimmer je zwei Patienten.

Meine Frühschicht beginnt um 06:15 Uhr. Man berechnet ca. eine halbe Stunde Übergabe. Die Schwestern bereiten die Medis vor und wir Praktikannten schieben die Wäschewagen raus und gucken uns um, ob Kindern schon wach sind und Fieber + Puls (Vitalwerte) gemessen werden können (=> Eintragen in Akte). Bis auf die ganz Kleinen schlafen die meisten noch.

Wenn die Medis soweit vorbereitet sind, dürfen wir die Kinder anfangen zu wecken. Essen wird von den Servicekräften ausgeteilt.

Vor oder nach dem Essen (je nachdem wie es Zeitlich passt) werden die Betten gemacht (ggf. auch neu bezogen) und die Oberflächen und Türgriffe von den Zimmern geputzt (Boden, Toilette etc. machen die Servicekräfte).

Sobald das geschehen ist, werden die erledigten Aufgaben in die EDV eingetragen und das zuvor erfragte Befinden bzw. unser Eindruck in die EDV eingetragen.

Und jetzt fängt die Zeit an, in der oftmals die Mütter und/oder Väter da sind um sich um ihre Kinder zu kümmern. Und das ist dann sozusagen meine langweiligste Zeit am Tag.

Hin und wieder können Blutproben/Urinproben, Liquor etc. zum Kinder- oder Zentrallabor gebracht werden und Kinder zum EEG, EKG oder zu anderen Untersuchungseinrichtungen gebracht und wieder abgeholt werden.

Mittags läuft dann noch einmal das gleiche Spiel mit dem Essen und man fiebert quasie schon auf die Übergabe um 13:25 Uhr zu. Von dieser Zeit aus dauert es nicht mehr lange bis man endlich um 14:05 Uhr nach Hause gehen darf, um der Langeweile zu entfliehen.

Wieso gerate ich ausgerechnet immer in die Berufe bzw. Bereiche, in denen Langeweile auftaucht? Ich will mal ein bisschen Stress haben - dann würde die Zeit auch viel schneller vorbeigehen und man würde sich nicht so nutzlos vorkommen ...
27.2.13 23:00


Freundschaften wie nie zuvor

Endlich sind die Klausuren vorbei und ich habe das Gefühl zu leben. Ich kann das Leben genießen und ich kann das Leben hassen. Es ist so schön, endlich mal Wochenenden zu erleben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, noch mehr Lernen zu müssen. Ich habe den Kopf endlich frei und kann hemmungslos feiern gehen.

Hemmungslos feiern heißt für mich nicht mehr, sich einfach nur zu laufen zu lassen - nein ganz im Gegenteil - jede Sekunde mit Freunden zu verbringen und zusammen lachen und einfach nur blödsinn zu treiben.

Das macht mich gerade richtig glücklich. Ich bin in einem Freundeskreis angekommen, der mich herzlichst aufgenommen hat, der keine Bedinungen und Forderungen stellt sondern eiinfach nur da ist.

Ich bin Ka** so dankbar für diese neue Welt. Hier habe ich Frieden gefunden, hier habe ich Glück gefunden, hier habe ich neue Freunde gefunden.

Mir sind Freunde einfach so unglaublich wichtig im Leben, dass ich jedem einzelnen danke, meinen Weg gekreuzt zu haben. Mit den einem hat man mehr Kontakt und mit den anderen weniger. Aber es zählt doch wie intensiv man die Tage zusammen verbracht hat, wie sehr man fühlen konnte und wie sehr man zusammengehalten hat.

Jeder Freund war und ist auf seine persönliche Art und Weise wichtig in meinem Leben.

Ich danke Euch.
13.2.13 21:37


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